Hier eine Rezept für eine Salbe, die in keinem Haushalt fehlen darf

Ich kann mich erinnern, dass mir meine Oma bei jedem Sprießen oder Wehwehchen ein Zugsalbe hinauf-geschmiert hat. 

Nach sorgfältiger Recherche habe ich mich auf den Weg in den Wald gemacht um Fichtenharz für meine Salbe zu suchen.
Was ich als Kind nämlich nicht wusste ist, dass die Salbe nicht Pechsalbe heißt, weil man „Pech“ hatte, sondern, weil das Harz auch „Pech“ genannt wird.
Nadelhölzer produzieren das Harz um ihre Wunden und Verletzungen zu schleißen und deshalb ist dieses so reichhaltig an Heilsubstanzen.

Möchtest du dir auch eine Salbe für Wunden, Sprießen und Muskelbeschwerden brauen, brauchst du:

  • 30g frisches Fichtenharz
  • 80g Olivenöl
  • 10g Bienenwachs
  • leere Tiegel
  • Leeres Marmeladeglas
  • Nylonstrumpf

Das Olivenöl abmessen und im Wasserbad erwärmen. Das Wasser darf nicht kochen (ca.50 Grad).

Dann musst du das Harz in den Strumpf geben und wie einen Teebeutel im Öl auflösen. Dies dauert ca. 20 Minuten.

Gleichzeitig musst du das Bienenwachs zum schmelzen bringen. Es ist wichtig, dass das Öl und das Wachs dies selbe Temperatur haben, ansonsten gerinnt die Salbe.
Sollte dir das passieren, kannst du das Gemisch einfach nochmals vorsichtig erwärmen, bevor du es abfüllst.

Ist das ganze Harz geschmolzen, kannst du den Strumpf wieder aus dem Öl nehmen. Zuvor kannst du diesen aber mit einem Gummihandschuh kräftig ausdrücken, damit auch das ganze Harz herausrinnt.

Zuletzt kommt nun noch das geschmolzenen Wachs zu der Öl-Mischung

Ist alles gut durchgemischt, kann die Salbe abgefüllt werden.

Fertig ist dein Zauber-Sälbschen.